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Stromaufwärts zur Quelle

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    Weiterführende Informationen
    Milosz Matuschek [d/pl]
    Spielstätte Bräustübel

    Concertare! Vorträge & Diskussionen

    SONNTAG / 17. MÄRZ 2024 / 11:00 Uhr

    Spielstätte Bräustübel

    STROMAUFWÄRTS ZUR QUELLE
    Lesung und Diskussion

    Milosz Matuschek - Lesung
    Kilian Forster - Kontrabass & Moderation

    Wohin driftet diese Welt? Verstehen wir sie noch? Wenn sich Ausnahmezustände auftun und in immer neue Krisen münden, geht Orientierung oft verloren. Der Journalist, Jurist und Autor Milosz Matuschek ist in den letzten Jahren ein Chronist seiner Zeit geworden. Früher als Journalist im Mainstream und Autor von acht Büchern, schrieb er sechs Jahre lang Kolumnen für die „Neue Zürcher Zeitung“, bis er aus dem Mainstream ausschied. Seitdem schreibt er in seiner Publikation www.freischwebende-intelligenz.org über alles, worüber man sonst in den Zeitungen wenig liest: die Umgestaltung der Welt während Corona, die autoritärer werdende Politik, die sich immer weiter verengenden Debattenräume. Die besten Texte der letzten Jahre hat der in der Schweiz lebende Autor nun im Buch „Stromaufwärts zur Quelle. Freischwebende Gedanken zur Dauerkrisenzeit“ (BoD 2023) zusammengefasst. Er liest Teile daraus vor und bittet zur Diskussion und zum Gedankenaustausch.

    "Betrachten wir nur die Begriffe und fragen uns, was noch dahintersteckt, außer zunehmend leere Hüllen. Freiheit? Ein Privileg für Gehorsame. Wahrheit? Das, was eine Nomenklatura dafür hält. Berufsethos? Für viele gibt es nur noch Jobs. Familie? Ein Regenbogenkonglomerat von Elter 1 und Elter 2 zur Nichtfortpflanzung. Religion und Spiritualität? Ein räucherstäbchenhafter Kult der Selbstliebe. Kultur? Ein ideologisches Influencertum. Freie Wirtschaft? Der Beginn eines cliquenhaften Staatskapitalismus. Bildung? Eine Ansammlung von schalem Diplomwissen. Wir erleben gerade einen Kampf gegen das Menschliche selbst, einen Versuch, den Menschen zum gehorsamen Roboter zu verwandeln, wie es der Transhumanismus verheißt. Der vermeintliche Fortschritt gebiert so ein digitales Sklaventum. Die Menschheit mutiert unbeschwert in die Matrize des Metaversums hinein und hält die virtuellen Gitterstäbe für Mittel der Horizonterweiterung."