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Electric Flow

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Preise

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    Thomas Siffling
    Spielstätte Jazzclub Tonne

    Jazztage Dresden 2017

    SAMSTAG / 25. NOVEMBER 2017 / 20:00 Uhr

    Spielstätte Jazzclub Tonne

    Vor allem Musiker kennen dieses Flow-Gefühl, ein tiefes Eintauchen, gar Hineinfallen in die eigene Kunst, den Rhythmus und die Klangwelt. Es entstehen Energie, Ekstase und eine neue musikalische Ebene der Wahrnehmung und Verarbeitung. Dies geschieht weder auf eine anstrengende noch bedrückende Art und Weise, es geschieht spielerisch, in einem Fluss, als ob es natürlicher nicht sein könnte. Der Künstler spielt und nähert sich somit im absoluten bzw. sogar kindlichen Ursprung an das Menschsein. So entstehen sowohl für den Künstler als auch für den Zuhörer teilweise außergewöhnliche und magische Momente der Musik.

    Auch Thomas Siffling ist sich über den Zustand des Flows vollkommen bewusst. Der Trompeter aus Mannheim weiß sich beim Musizieren mit Leichtigkeit in diesen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Er schließt die Augen, alles um ihn herum versinkt in Stille und seine ganz eigene und völlig offene Reise in die Welt der Musik beginnt. Der Geist, das Instrument, die Melodie und der Ausdruck zerfließen ineinander während der Flow einsetzt.

    Nach 15 erfolgreichen Trio-Jahren erscheint der Trompeter auf seiner neuesten Produktion mit völlig neuer Quintett-Besetzung, einem modern-unkonventionell-nordischelektronischen Soundbild, aber der genauso gewohnt-selbstverständlichen, trompeterischen Brillanz und Klarheit. Das bisher in seinem Trio fehlende Harmonie-Instrument wurde nun durch gleich zwei sehr stark den aktuellen Sound prägende Instrumente ergänzt. „Schon bei den ersten Proben spürte ich diese großartige Klangwolke die mich in die luxuriöse Situation brachte, mit einem größeren, musikalischen Freiraum arbeiten zu können. Keine Triozwänge die eine stetige Bereitschaft zur Präsenz voraussetzten. Ein sehr schönes und neues Gefühl“, so Siffling selbst.

    Seine musikalischen Mitstreiter sind keineswegs Unbekannte in der internationalen Musik- und Jazz-Szene. Zum einen Heiko Duffner an der Gitarre und dem Sounddesign. Konrad Hinsken ist der jüngste im Flow-Quintett. Der Pianist und Hochschuldozent arbeitet neben dem Nationaltheater Mannheim auch für einige TV-Formate, unter anderem mit Xavier Naidoo. Am Bass findet sich Dirk Blümlein, Teil der deutschen Kult-Brit-Pop-Band Fools Garden und schon unzählige Jahre in ganz Europa tätig, ein langer Weggefährte und Freund Sifflings. Zu guter Letzt noch Christian Huber am Schlagzeug, einer der gefragtesten Musiker des Rhein-Neckar-Deltas und absoluter Garant für groovende und innovative Drum-Sounds, sowohl auf der akustischen als auch auf der elektronischen Ebene. Nach etlichen Probesessions wurde so die absolute
    Wunschbesetzung für den Bandleader zusammengestellt.