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25 Jahre - Best of De-Phazz

Präsentiert von
Weiterführende Informationen
De-Phazz [d]
Spielstätte Ostra-Studios

22. Jazztage Dresden | 21.10. - 20.11.2022

MITTWOCH / 02. NOVEMBER 2022 / 19:30 Uhr

Spielstätte Ostra-Studios
Präsentiert von
hrd.consulting

De-Phazz
25 JAHRE - BEST OF DE-PHAZZ

ab 24€/ erm. 14€

Jazz/ Soul/ Latin

Karl Frierson - Gesang
Pat Appleton - Gesang
Marcus Bartelt - Saxophon, Flöte
Ulf Kleiner - Keyboards
Bernd Windisch - Bass
Christoph Huber - Schlagzeug

Deutsche Ingenieurskunst wird seit jeher weltweit geschätzt. Sie ist innovativ, technisch ausgefuchst bis ins kleinste Detail und macht das Leben schöner. Attribute, die auch voll und ganz auf die 1997 in Heidelberg gegründete Band De-Phazz zutreffen. Die vom unermüdlichen Klangsammler und Sample-Architekten Pit Baumgartner ins Leben gerufenen „Godfathers of Lounge“ sind das verlässlichste und sympathischste deutsche Exportgut seit dem VW Käfer und die musikalisch charmanteste Erfindung seit der MP3 am Fraunhofer-Institut in Erlangen. Davon kann inzwischen die ganze Welt ein Lied singen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die in die Gehörgänge kriechenden, die Gehirnaktivität stimulierenden und die Tanzbeine elektrisierenden Stücke von De-Phazz kennt man in Wladiwostok ebenso wie in Anchorage, auf Ibiza genauso wie in Katmandu, weil sich Songs wie „The Mambo Craze“, „Something
Special“ oder „Cut The Jazz“ (inzwischen drei Millionen mal auf Spotify abgespielt) dank kluger Barmänner, Kompilationen wie „Café del Mar“ oder als Film-Soundtracks schon viral wurden, als man diesen Begriff noch bloß mit Erkältungen in Verbindung brachte. Über eine halbe Millionen Tonträger haben Baumgartner & Co. Verkauft - nicht mitgezählt die Schwarzmarktkopien, die De-Phazz zur möglicherweise meistgebrannten Band Osteuropas machen - und bislang über 600 Konzerte überall auf dem Globus gegeben. Und hierin liegt wohl eines der Erfolgsrezepte, weshalb es De-Phazz auch 25 Jahre nach der Lounge-Revolution noch gibt. Das Ganze war nie eines dieser DJ-Projekte, bei denen sich ein Produzent für die Konserve wechselnde und austauschbare Musikerinnen und Musiker ins Studio bestellt. De-Phazz konnte und kann dank der vokalen Ausnahmeerscheinungen Pat Appleton und Karl Frierson sowie großartiger Solisten wie Posaunist Otto Engelhardt oder der Saxophonist Marcus Bartelt auch glänzend außerhalb klangisolierter Aufnahmekabinen auf der großen Bühne bestehen.