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Klazz Brothers & Cuba Percussion

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Klazz Brothers & Cuba Percussion bei den diesjährigen Jazztagen
  • Bruno Böhmer-Camacho - Klavier
  • Kilian Forster - Kontrabass
  • Tim Hahn - Schlagzeug
  • Elio Rodriguez Luis - Congas
  • Alexis Herrera Estevez - Timbales, Bongos
  • Alexander Pankow - Bajan/Bandoneon

Klazz Brothers, die „Meister des Classical Crossover“, verkauften mehr als 500.000 Alben weltweit und erhielten  für "Classic meets Cuba", "Jazz meets Cuba" und "Mozart meets Cuba" in den letzten Jahren zwei Echo Klassik, zwei Jazz Awards und eine Grammy-Nominierung. Ihre Musik ist in Hollywood Blockbustern wie „Collateral“ mit Tom Cruise oder „Hitch - the Date Doctor“ mit Will Smith zu hören. Mit weiteren Programmen wie „Symphonic Salsa“ mit großem Symphonieorchester, „Messias Superstar“ mit großem Chor, Big Band und Solisten sowie u.a. „Chopin Lounge“ im Trio begeistern sie seit nun 10 Jahren weltweit ein stetig wachsendes Publikum.

Die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte nahm im Jahr 2000 auf einer Kuba-Tournee der Dresdner Philhamoniker mit den Klazz Brothers ihren Anfang. Damals begegneten sie den kubanischen Perkussionisten Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis. Im gemeinsamen Konzert mit dem Philharmonischen Jazzorchester Dresden und einer daruf folgenden spontanen Session fanden die in so unterschiedlichen Kulturkreisen verwurzelten Musiker intuitiv und wie selbstverständlich zu einer gemeinsamen Tonsprache. Seit dieser legendären Begegnung sorgen Klazz Brothers & Cuba Percussion mit beispielloser Kreativität weltweit für musikalische Furore.

Das Ensemble ist in den großen Hallen wie Philharmonie in München und Berlin, der Semperoper Dresden, dem Gewandhaus Leizpig, der Alten Oper Frankfurt, der Laeiszhalle Hamburg und dem Musikvereinssaal Wien genauso zu Hause wie in Jazzclubs oder Theater. Ihre Vielseitigkeit und Grenzgänge zelebrieren sie auf Jazz- und Klassik Festivals wie dem Schleswig Holstein Musik Festival, den Jazzopen Stuttgart, dem Rheingau Musik Festival wie der Avo Session Basel gleichermaßen. Seoul Arts Center, Esplanade Singapur, Moskau Performing Art Center und National Concert Hall in Taipei geben einen Einblick in die internationale Tätigkeit des Ensembles.

Im Zusammenspiel mit Cuba Percussion zeigt sich die besondere Vorliebe der Klazz Brothers für lateinamerikanische Klänge innerhalb ihres meisterhaften Wandels zwischen den musikalischen Stilen. Aus der einzigartigen Verbindung von klassischer europäischer Musiktradition mit Elementen des Swing und Latin Jazz und der nahezu unendlichen Vielfalt kubanischer Rhythmen hat das Quintett ein völlig neues Klangbild kreiert. Hinter dem unverwechselbaren dynamischen Sound von Klazz Brothers & Cuba Percussion steht höchster künstlerischer Anspruch und größte tonsetzerische Sorgfalt. Auf diese Weise entstehen neue, faszinierende Werke mit viel Freiraum für Improvisation.
Die Erfolgsgeschichte von Klazz Brothers & Cuba Percussion begleitet eine Vielzahl von äußerst erfolgreichen Programmen, die angefangen bei „Classic meets Cuba“ jeweils das Zusammentreffen der westeuropäischen Tradition mit der kubanischen Musik im Titel tragen. Mit dem orchestralen Projekt „Symphonic Salsa“ wird das Klangspektrum zudem um eine sinfonische Dimension erweitert. Von den bisher sieben bei Sony erschienen CDs in dieser Formation wurde bereits das erste Album „Classic meets Cuba“ 2003 mit einem Echo Klassik und einem Jazz Award ausgezeichnet und 2005 für einen Grammy nominiert. Ebenfalls einen Jazz Award erhielt im gleichen Jahr die CD „Jazz meets Cuba“. 2006 folgte wieder ein Echo Klassik für das Album „Mozart meets Cuba“. Auch Kinofans dürfte die Musik des Quintetts nicht fremd sein: Mit ihrer Version des „Air“ von Bach für den Film „Collateral“ und der „Carmen Cubana“ in „Hitch – der Date-Doktor“ sind Klazz Brothers & Cuba Percussion überdies in zwei Hollywoodfilmen präsent. Als gern gesehene Gäste in Fernsehshows, sowie mehrfachen 3 Sat Konzert Mitschnitten ist das Ensemble medial gut vertreten.
Mit weiteren Programmen wie „Symphonic Salsa“ mit großem Symphonieorchester, „Messias Superstar“ mit großem Chor, Big Band und Solisten sowie u.a. „Chopin Lounge“ mit Klazz Brothers feat. David Gazarov  im Trio begeistern sie seit nun 10 Jahren weltweit ein stetig wachsendes Publikum.

„Eine wunderbare Art, klassische Musik einem breiten Publikum zuzuführen. Die Klazz Brothers kreierten ein eigenes Genre.“ (Neue Westfälische)

Klazz Brothers

KILIAN FORSTER war nach seinem Studium in München und Berlin Mitglied der Herbert-von-Karajan-Stifung der Berliner Philharmoniker und ging später als stellvertretender Solobassist ins Gewandhausorchester Leipzig bevor er 10 Jahre lang als Solobassist dem Orchester der Dresdner Philharmonie angehörte. Solo- und Orchesterverpflichtungen führten ihn in die wichtigsten Musikmetropolen der Welt. Dirigenten wie Leonard Bernstein, Seiji Ozawa, Sergiu Celibidache und Riccardo Muti prägten seinen musikalischen Weg. Seine heimliche musikalische Liebe gewann während dieser Jahre immer mehr an Bedeutung und nimmt inzwischen Kilian Forsters gesamte Zeit in Anspruch: Jazz in seiner gesamten Vielfalt, Freiheit und Schönheit und mit dem besonderen Augenmerk auf Classical-Crossover. Die Arbeit mit Klazz Brothers bildet das kreative Zentrum seiner Arbeit als Musiker und Initiator der unterschiedlichsten Projekte. Darüber hinaus konzertierte er mit Partnern wie Daniel Kramer, David Gazarov, Martin Drew und Didier Lockwood. Er zeichnete als künstlerischer Leiter für die Konzertreihe „Dresdner Philharmoniker anders“ verantwortlich und setzt als Intendant und Gründer der „Jazztage Dresden“ im Bereich Jazz und Crossover für Dresden und darüber hinaus neue Akzente.

BRUNO BÖHMER CAMACHO, Enkel des anerkannten kolumbianischen Komponisten und Förderers der karibischen Folklore, Angel Maria Camacho y Cano, ist einer der hervorragendsten Pianisten der Latin-Musikszene in Deutschland. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er unter Anleitung seiner Mutter, der Pianistin Lyra Mercedes Camacho. Im Alter von 7 Jahren begann er seine Ausbildung bei dem deutschen Klavierlehrer Prof. Günther Renz. Schon mit 9 Jahren leitete er die Jazzgruppe „Latin Sampling“, die bei verschiedenen bedeutenden Jazzfestivals auftrat. Beim „Jugend Jazzt“ Festival 2002 in Bonn wurde das junge Quintett als beste Jugendjazz-Gruppe Europas ausgezeichnet. Mit 17 Jahren begann Bruno Böhmer Camacho sein Musikstudium an der Folkwang-Hochschule (Ruhruniversität Essen). 2006 erhielt er als bester Jazzmusikstudent den „Folkwang Preis“. Im gleichen Jahr gründete er zusammen mit einem Mitglied der Band „Latin Sampling“ und dem ecuadorianischen Produzenten und Toningenieur Daniel Orejuela Flores das Label ALLÀ, bei dem das Quintett sein erstes Album, „Secrets“ veröffentlichte. 2008 bekam Bruno Böhmer Camacho ein Stipendium für die Berklee School of Music in Boston. Sein Talent und Können erlauben ihm, zusammen mit bekannten Künstlern wie Roy Louis, Stevie Woods, Ulf Stricker, Kimbiza, Cesar Perez, Dj Sammy, European Jazz Project, Nene Vasquez, an verschiedenen Projekten und Produktionen teilzunehmen.

TIM HAHN, zweifacher erhielt im Alter von 9 Jahren seinen ersten Schlagzeugunterricht am Konservatorium in Cottbus. Dort wurde er in die Begabtenförderung aufgenommen und studierte bereits mit 16 Jahren Schlagzeug an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. 1994 folgte ein Auslandsstudium am Konservatorium in Rotterdam. Neben seiner Liebe zum Jazz suchte Tim Hahn schon immer, seine Möglichkeiten und die Vielfältigkeit seines Instrumentes auszuschöpfen und gründete bereis zu Studienzeiten die erfolgreiche Rockband MERQURY, mit welcher seine professionelle Karriere im Alter von 19 Jahren begann. Daneben absolvierte er zahlreiche, internationale Masterclasses, unter anderem am „Drummers Collective“ in New York sowie am „Musician`s Institute“ in Los Angeles, und gründete das European Jazz Collective. Tim Hahn bewegt sich souverän zwischen den unterschiedlichsten Musikstilen. Aufgrund seiner musikalischen Vielseitigkeit ist er ein gefragter Live- und Studiodrummer. Er arbeitete bereits mit musikalischen Koryphäen wie Lou Bega, Andrea Bocelli, Jose Carreras, aber auch Edson Cordeiro, Till Brönner sowie der hr-Bigband zusammen.

Cuba Percussion

ALEXIS HERRERA ESTEVEZ, geboren in Guantánamo, der Wiege der kubanischen „Soneros“, begann mit acht Jahren Percussion zu spielen und nahm an der Musikschule Unterricht. Er lernte so schnell, dass er alsbald selbst unterrichtete und im städtischen Konzertorchester spielte. Er etablierte sich als Timbalist und konzertierte bereits mit den verschiedensten Jazz- und Salsabands, unter anderem auch mit dem legendären Gitarristen des Buena Vista Social Club, Compay Segundo. 1997 wurde er Mitglied des von Chucho Valdez gegründeten »Havanna Ensemble«, das als eines der besten und innovativsten Latin Jazz-Ensembles Kubas gilt. Hier konnte er sich an der Timbalo profilieren und verblüffte schon damals das Publikum mit seinem spektakulären Rhythmusgefühl und der explosiven Art seines Spiels. Neben zahlreichen Fernsehauftritten, vor allem in Südamerika, sind besonders seine Platteneinspielungen mit Ketama, Luis Enrique, Ana Belen und Compay Segundo hervorzuheben. Heute ist Alexis Herrera Estevez mit Cuba Percussion, den Klazz Brothers und Cuba Nova in Deutschland und der ganzen Welt auf Tournee.

ELIO RODRIGUEZ LUIS, geboren in Camagüey, Kuba, spielt seit seiner frühesten Kindheit Congas und stand bereits in seiner Schulzeit mit verschiedenen Salsa- und Descarga-Bands auf der Bühne. In den 90ern zog es ihn in die Hauptstadt Havanna. Dort spielte Elio Rodriguez Luis mit einigen der bekanntesten Bands der kubanischen Musikszene wie Charanga Latina, Rumba-vana oder Octava Pesadilla und perfektionierte seine Kenntnisse in den verschiedensten Stilen der kubanischen und internationalen Musik. 1997 wurde er ebenfalls Mitglied des “Ensemble Havanna”. Elio Rodriguez Luis konzertierte u.a. mit Arturo Sandoval, Tito Puente und Cesar Lopez. Der exzellente Konga-Spieler ist bekannt für seinen faszinierenden Drive, der bereits in New York, Miami, Venezuela, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Peru und Frankreich zu hören war.