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Curtis Stigers at this years Jazztage Dresden
  • Curtis Stigers – Gesang, Saxophon
  • Matthew Fries – Piano
  • James Scholfield – Gitarre
  • Cliff Schmitt – Bass
  • Paul Wells – Schlagzeug

Der 1965 in Hollywood geborene und in Boise/Idaho aufgewachsene Stigers entwickelte schon früh ein Faible für alle erdenklichen Arten von Musik. Mit acht Jahren erstand er sein erstes Album (Elton Johns "Goodbye Yellow Brick Road") und rief ständig beim lokalen Radiosender an, um Musikwünsche zu äußern.

Mit zehn Jahren begann Stigers Klarinette zu spielen, und wenig später Schlagzeug und Saxophon. Weil diese Instrumente im Jazz die größte Rolle spielten, zog ihn diese Musik besonders an. Zu seinem Glück boten ihm die Schulen in Boise ein großartiges Musikerziehungsprogramm mit Jazzbands und Jazzchören. Stigers machte davon Gebrauch und studierte während seiner Schulzeit eifrig Musik. In der Highschool nahm er an wöchentlichen Jamsessions mit dem bekannten Jazzpianisten Gene Harris teil, der sich in den späten 1970ern in Boise niedergelassen hatte.

In New York trat er als Sänger und Saxophonist in Blues‐Clubs auf und lernte auch, wie man Songs schreibt. Entdeckt wurde er von Clive Davis, dem Präsidenten und Gründer von Arista Records, aber erst ein paar Jahre später, als dieser ihn in einem Club mit seinem Jazztrio hörte. Obwohl das Ensemble im Grunde ein Jazztrio war, interpretierte esauch anderes Material.

Stigers titelloses Debütalbum, von dem er weltweit über 15 Millionen Exemplare verkaufte, zeigte den Künstler zunächst von seiner poppigen Seite und brachte Radiohits wie "I Wonder Why", "You're All That Matters To Me" und "Never Saw A Miracle" hervor. Ungefähr zur selben Zeit steuerte er auch seine Coverversion von Nick Lowes "(What's So Funny 'Bout) Peace, Love, And Understanding" zum Soundtrack des Films "The Bodyguard" bei, der sich weltweit mehr als 45 Millionen Mal verkaufte.

Seit 2001 hat Curtis Stigers sieben Alben für Concord eingespielt. "You Inspire Me" wurde 2003 von der britischen Times zum Jazzalbum des Jahres gekürt, und 2007 ernannte BBC Radio 2 den Sänger zum Jazzkünstler des Jahres. In Deutschland wurde Stigers 2010 und 2013 für die Alben "Lost In Dreams" und "Let's Go Out Tonight" als Internationaler Jazzsänger des Jahres mit ECHO Jazz Awards ausgezeichnet. Dass Stigers letztes Album "Let's Go Out Tonight" etwas dunkler klang als man von ihm gewohnt ist, hatte einen natürlichen Grund: Als er es aufnahm, steckte er nach 22 Jahren Ehe gerade im Scheidungsprozess.

Nun hat er eine neue Liebe gefunden, und die inspirierte ihn zu seinem brandneuen Album "Hooray For Love!". Den Titel verdankt das neue Werk aber einem von Stigers' Freunden. Als dieser hörte, dass Curtis eine neue Beziehung angefangen hatte, schickte er ihm eine E‐Mail, die mit den Worten "Hooray for love!" endete.