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Bereits 2005 wurde Carminho von der Stiftung Amália Rodriguez als bester Newcomer geehrt, und sie ist dem Erbe dieser Ikone des Fado treu geblieben. Denn auch wenn Carminho dem Fado musikalisch einen frischen Wind beschert, bleibt ihre Musik untrennbar verbunden mit der Sonne, dem Meer, der Liebe und der Sehnsucht.

Es ist diese tiefe Verbundenheit mit der Musik die bereits Carminhos Debütalbum ‚Fado‘ so besonders machen. Schon kurz nach der Veröffentlichung galt es als „das beeindruckendste Fado-Debüt in Jahrzehnten“ (Time Out Magazine) und erreichte innerhalb kürzester ZeitPlatin Status in Portugal. Ihre herzergreifenden Songs sind dabei ebenso musikalisch virtuos vorgetragen und mit ihrer kräftigen und dennoch glasklaren Stimme gelingt es Carminho, selbst die kleinsten Dynamikunterschiede fein nuanciert auszudrücken und so für ihre Hörer erfahrbar zu machen. Mit dem Nachfolger ‚Alma‘ kam dann auch der internationale Durchbruch: Nach einem Platz 1 in den portugiesischen Albumcharts, in denen es sich volle zwei Jahre hielt, und einer Top-5-Platzierung in den spanischen iTunes-Charts trat Carminho ihre Reise nach Brasilien an, wo die Portugiesin auf offene Ohren traf und stürmisch gefeiert wurde. Caetano Veloso nannte sie “ein Wunder”, und Chico Buarque und Milton Nascimento luden sie zu Gastauftritten und gemeinsamen Aufnahmen ein.

Auch ihr Album ‚Canto‘ eroberte in Carminhos portugiesischer Heimat Platz 1 und erreichte Gold-Status. Das Album nahm Carminho erneut mit ihrem Stammproduzenten Diogo Clemente auf, als Gäste wirken unter anderem die brasilianischen Musiker Nana Vasconcelos (Percussion), Jaques Morelenbaum (Cello) und Multiinstrumentalist Carlinhos Brown mit sowie der spanische Gitarrist Javier Limón. Caetano Veloso schrieb für Carminho den Text zu "O sol, Eu e Tu" und die brasilianische Starsängerin Marisa Monte übergab ihr ihren neuen Song "Chuva No Mar", auf dem die beiden außergewöhnlichen Stimmen im Duett zu hören sind.

In Portugal gilt sie unter Fans und Kritikern gleichermaßen als eine der größten Stimme unserer Zeit und auch auf den internationalen Bühnen werden die sensationellen Auftritte der jungen Fadista als musikalische Offenbarung gefeiert.

Mehrere extensive Touren durch Deutschland führten sie in große Säle wie die Philharmonie Köln, das Konzerthaus Wien und die Elbphilharmonie Hamburg, womit sie endgültig auf dem obersten Level der Konzerthäuser angekommen ist.