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Jubiläumskonzert 20 Jahre

Kartenverkauf
Preise

Sitzplatz: 49 | 39 | 34 | 29 | 24 €

ermäßigt: 19€ (Kat. 3, Kat. 4 + Stehplatz I)

Stehplatz I: 24€

Stehplatz II: 19€

Abendkasse: +5 €

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    Weiterführende Informationen
    Dresdner Sinfoniker [d]
    Andreas Boyde [d]
    Andreas Gundlach [d]
    Enrico Chapela [mex]
    Harald Thiemann [d]
    Premil Petrović [srb]
    Tom Götze [d]
    Spielstätte Erlwein Capitol im Ostrapark

    Jazztage Dresden 01.-29.11.2018

    DONNERSTAG / 01. NOVEMBER 2018 / 20:00 Uhr

    Spielstätte Erlwein Capitol im Ostrapark

    Grußwort von Dr. Eva-Maria Stange
    Sächsisches Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

    Frank Zappa
    • Be-Bop Tango (Dresdner Sinfoniker)
    • Uncle Meat (Universal Druckluft Orchester)
    • G-Spot Tornado (Dresdner Sinfoniker & Universal Druckluft Orchester)

    Andreas Gundlach
    • Quartüüryum (Uraufführung)
    Konzert für Synthesizer, Klavier & Orchester
     
    Andreas Boyde
    - Klavier
    Andreas Gundlach
    - Synthesizer

    Pause
     
    Enrico Chapela
    • Rockoper El Resplandor de los Disidentes (konzertante Uraufführung)

    Juan Rafael Urrusti Frenk
    - Tenor
    Hazel Mendoza
    - Tenor
    Humberto Hernández Alarcón
    - Tenor
    Blazko Scaniglia
    - Bassbariton

    Enrico Chapela
    - E-Gitarre
    Jan Zehrfeld
    - E-Gitarre
    Andreas Gundlach
    - Keyboards
    Tom Götze
    - Bassgitarre
    Harald Thiemann
    - Drums

    Dresdner Sinfoniker
    Premil Petrović
    - Dirigent

    Die Dresdner Sinfoniker feiern ihr 20-jähriges Bestehen und eröffnen damit die Jazztage Dresden.

    Das Programm beginnt mit einem musikalischen Paukenschlag: die Dresdner Sinfoniker und das Universal Druckluft Orchester Dresden spielen gemeinsam Stücke von Frank Zappa. Der «Be-Bop Tango» aus der berühmten Orchestersuite The Yellow Shark bildet den Anfang. Mit «Uncle Meat» übernehmen die pneumatischen Instrumente des Dresdner Erfinders Peter Till das Ruder. Beim furiosen «G-Spot Tornado» werden sich die Dresdner Sinfoniker der Herausforderung stellen, mit den virtuosen Musikmaschinen Schritt zu halten. Keine leichte Aufgabe angesichts der Tatsache, dass die programmierten Druckluftgitarren, pneumatischen Bläser und Perkussioninstrumente in keinster Weise auf die Musikerinnen und Musiker Rücksicht nehmen.

    Mit Spannung erwartet wird die Uraufführung von Andreas Gundlachs Quartüüryum – einem Doppelkonzert für Klavier und Synthesizer. Der Jazzpianist und Komponist Andreas Gundlach übernimmt die Elektonik, der Konzertpianist Andreas Boyde den Part am Flügel. Beide Musiker haben in Dresden studiert und gehören heute zu den Gefragtesten ihres Fachs: Andreas Gundlach ein atemberaubend kreativer Improvisator, Andreas Boyde ein für seine fantastische Technik und Ausdruckskraft gerühmter Solist.

    Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der mexikanische Komponist Enrico Chapela. Mit seiner Rockoper «El Resplandor de los Disidentes» verarbeitet er eines der tragischsten Kapitel der globalen Jugendrevolte vor 50 Jahren – das Massaker an Studenten, die 1968 in Mexiko für gesellschaftliche Reformen auf die Straße gingen. Sein Werk, das im Rahmen des Jubiläumskonzerts der Dresdner Sinfoniker konzertant uraufgeführt wird, bildet die tiefe Tragik des Stoffes ab, gleichzeitig atmet es durch seine Rock-Stilistik den Geist der damaligen Zeit. So werden die starken Momente dieser Geschichte gegenwärtig: unerschrockene Schüler, die ihr Gymnasium besetzen, todesmutige Studenten, die sich zu einem Schweigemarsch formieren, Staatsführer, die sich in die Enge getrieben fühlen und die Studentenunruhen blutig niederschlagen lassen.

    Außergewöhnlich ist auch die Instrumentierung des Werkes: neben den Dresdner Sinfonikern wirken vier Sänger aus Mexiko und eine Rockband mit. Der Komponist Enrico Chapela übernimmt persönlich einen der solistischen E-Gitarren-Parts. Denn vor seiner Karriere als Komponist zeitgenössischer Orchestermusik war er Mitglied einer bekannten mexikanischen Metal Band.

    Im Anschluss laden die Dresdner Sinfoniker alle Besucher ein, mit ihnen im Foyer des Erlwein-Capitols zu feiern.