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Hörbeispiele
Weiterführende Informationen
Website The Big Chris Barber Band
The Big Chris Barber Band bei den diesjährigen Jazztagen
  • Chris Barber - Posaune
  • Bob Hunt - Posaune
  • Peter Rudeforth - Trompete
  • Mike ‘Magic’ Henry - Trompete
  • Richard Exall - Klarinette & Saxofon
  • Matthias Seuffert - Klarinette, Saxofon & Flöte
  • Bert Brandsma - Klarinette & Tenorsaxofon
  • Joe Farler - Banjo & Gitarre
  • Jackie Flavelle - Bass
  • Gregor Beck - Schlagzeug

Ein statistischer Blick auf Chris Barbers Karriere offenbart uns hier den erfolgreichsten Jazzmusiker aller Zeiten: 62 Jahre als Bandleader, 260 Langspielplatten (ohne die Best-Of's), mehr als 15.000 Konzerte, über 50 ehemalige Bandmitglieder...

Donald Christopher (Chris) Barber wurde am 17. April 1930 in Welwyn Garden City/Hertfordshire geboren. Barber, der über die klassische Musik zum Jazz fand, spielte in der Jugend zunächst Geige, dann Sopransaxophon. Schließlich studierte er an der Guildhall School of Music Posaune und Bass. Sein Jurastudium brach Barber nach einigen Semestern ab, um sich nur noch der Jazz-Musik zu widmen. Schon 1949 gründete er seine erste Band, später spielte er in der Band des Kornettisten Ken Colyer Posaune.
Barber gilt als Pionier des Revival-Jazz, einer insgesamt sanfteren und melodischeren Wiederbelebung des New-Orleans-Stils. Diese New-Orleans-Revival- Bewegung ging in den fünfziger Jahren von England aus. Barbers erklärtes Ziel war die Wiederentdeckung dieser Musik.

Englands Top-Musiker wie Eric Burdon, Jack Bruce oder Eric Clapton heben immer wieder Barbers Einfluss auf die Musikszene des Landes hervor. Paul McCartney macht ihn sogar indirekt für die Gründung der Beatles mitverantwortlich. Chris Barber und seine Band zählten bereits in den 50er Jahren zu den bekanntesten und beliebtesten Dixielandgruppen Europas mit New-Orleans'scher Jazzprägung. Und noch heute bieten sie Jazz und Swing vom Allerfeinsten. Denken wir an "Bourbon Street Parade", "When the Saints go marching in", "Petite Fleur" oder Miles Davis’ "All Blues"!

Während des Konzerts mischt die Band geschickt alte und neue Titel, kombiniert Temperament und Charme mit klassischen Jazz- und Bluestiteln und begeistert das Publikum mit ihrer Spielfreude. Und dann natürlich Barbers ganz großer Hit, die Dixie Hymne schlechthin: "Ice-Cream".

Seit Jahrzehnten ist Chris Barber für viele Musiker Freund und Vorbild. Damals waren es The Beatles, The Rolling Stones und David Bowie, die von Chris’ Musik inspiriert wurden. Jetzt sind es u.a. Mark Knopfler und Van Morrisson, die Chris Barber immer wieder gerne zu Gastauftritten in ihre Bands einladen.