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  • Lizz Wright - Gesang

Als Georgia Peach bezeichnet man in den USA landläufig Schönheiten aus den südlichen Staaten. Von ihnen heißt es, dass sie wie der Pfirsich - einer der wichtigsten agrarischen Exportartikel des Bundesstaates Georgia - außen soft und smooth und in ihrem Inneren süß sind.

Ein solcher Georgia Peach ist auch die Sängerin Lizz Wright, die am 22. Januar 1980 in dem 2.000-Seelen-Nest Hahira als Tochter eines Predigers und Kirchenchorleiters zur Welt kam.
Durch ihren Vater ist sie sehr bald im Auftrag des Herrn unterwegs, dem sie in Gospelchören ihre Stimme schenkt. Frei nach dem Motto "Wer Gospel sät, wird Blues ernten" entwickelt sie sich in ihrer Jugend zur ausgezeichneten Interpretin im Dienst der großen schwarzamerikanischen Musiktraditionen Blues, Jazz und Rhythm'n'Blues.

Nach der High School studiert sie Gesang an der Georgia State University in Atlanta. 1998 beginnt sie, die große weite Welt außerhalb ihres Heimatstaates zu erobern. Zwei Jahre braucht sie, um beim Major-Label Verve ihren ersten Deal zu unterschreiben. Weitere drei Jahre und einige Kooperationen später erscheint ihr internationales Albumdebüt "Salt". Dank des virtuosen Timings, auf dem Höhepunkt des (Jazz-) Vokalistinnen-Hypes, reitet Lizz Wright damit auf der perfekten Welle. Es erreichte nicht nur Platz vier der Jazz-Albumcharts in den Vereinigten Staaten, auch in Europa war sie damit in den Charts. Ihr zweites, nicht minder erfolgreiches Album "Dreaming Wide Awake" folgte 2005. Im Jahr 2008 folgte das dritte Album "The Orchard". Beide kamen unter die Top drei der US-Jazzcharts. Lizz Wright war im April 2008 auf einer Konzerttournee in Deutschland zu erleben.
Neben ihren eigenen Projekten arbeitete Wright immer wieder mit anderen Künstlern wie u. a. Joe Sample, Danilo Perez oder David Sanborn zusammen.