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Julian Lage - Gitarre

Allzu selten erfüllen die als Wunderkinder gepriesenen Künstler im Laufe ihrer Karriere tatsächlich den hohen Erwartungen. Der Ausnahmegitarrist Julian Lage macht auch dabei wieder eine Ausnahme. Er wird einfach immer besser.
Einige Musiker und viele Kritiker halten Julian Lage für den besten Gitarristen der Welt – oder zumindest seiner Generation. Wer den 31jährigen Kalifornier bei einem Konzert erlebt hat, kann diese Einschätzung vielleicht nachvollziehen. Es grenzt fast an Zauberei, was Lage aus seinem Instrument holt, an das er übrigens an kein einziges Effektgerät hängt. Alle Nuancen seines Spiels sind handgemacht. Mit vollendeter Technik und unendlich viel Gefühl setzt er sich über Genre-Grenzen hinweg, bringt Jazz, Bluegrass, Klassik, Country und Rock zusammen.
Schon als Kind zeigte Julian Lage musikalische Auffälligkeiten – weshalb ein Dokumentarfilmer den später Oscar-nominierten „Jules at Eight“ über ihn drehte. Noch in seinen Teenager-Jahren spielte Julian Lage mit ungezählten Größen des Jazz, das begann im Alter von acht (!) Jahren an der Seite von Carlos Santana, ging mit zehn weiter an der Seite von Taylor Eigsti und mit zwölf wurde Vibrafonist Gary Burton auf Lage aufmerksam und holte ihn kurze Zeit später in sein "Generations"-Quintett.
Inzwischen ist der Name Julian Lage selbst eine Trademark. Und obwohl als Virtuose gefeiert, schlägt sich sein Können niemals in der Zur-Schau-Stellung spektakulärer Technik auf seinem Instrument nieder. Viel wichtiger ist ihm der emotionale Gehalt seiner Musik. Ein Ausnahmetalent eben.