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  • Reimer von Essen - Klarinette, Alt-Saxophon, Gesang
  • Frank Selten - alle Saxophone, Klarinette
  • Horst "Morsch" Schwarz - Trompete, Posaune, Gesang
  • Christof Sänger - Klavier
  • Roman Klöcker - Gitarre, Banjo 4-string/6-string
  • Michael Ehret - Schlagzeug
  • Lindy "Lady Bass" Huppertsberg - Kontrabass

„Die Barrelhouse Jazzband, Deutschlands älteste und wertvollste Jazzband hat Jazzgeschichte geschrieben. Sie hat die Brücke geschlagen zwischen Tradition und Pflege des frühen Jazz in New Orleans und seiner heutigen Bedeutung im Spiegel unserer Zeit.“

Klassischer Jazz mit Charme und Temperament ist das Markenzeichen von Deutschlands renommiertester Band des Traditional Jazz. Mit einem Repertoire von den Klassikern des New-Orleans-Jazz und Swing, bis zu den eigenen Werken im Stile des Blues, Boogie-Woogie und kreolischem Jazz, bietet die Band 100 Jahre mitreißende Jazzgeschichte. „(...) als kämen sie selbst aus New Orleans (...)“ schreibt die Presse über eine Band, deren Musiker Ehrenbürger von New Orleans sind.

Über 30 CDs, Schallplatten und DVDs wurden veröffentlicht, wovon einige begehrte Kritikerpreise erhielten. Die Barrelhouse Jazzband gastierte auf Tourneen in 57 Ländern auf vier Kontinenten. Sie hat rund 100 namhafte Gastsolisten, meist aus den USA, begleitet. Beim Auftritt zum New Orleans Jazzfestival im Mai 1968 erhielt die Band die Ehrenbürgerschaft der Stadt („Honorary Citizen of New Orleans“). "Swinging Hamburg", die Gesellschaft zur Förderung des traditionellen Jazz in Hamburg, verlieh der Band im Jahr 2013 den "Louis Armstrong Gedächtnispreis".

Von den "Barrelhouses“ zu den großen Konzerthallen Deutschlands: Ein langer, aber erfolgreicher Weg.

In ihrer 65-jährigen Bandgeschichte hat sich die Barrelhouse Jazzband das Grundsätzliche bewahrt, nämlich kompromisslos Jazz zu spielen. Gemeint ist damit die Musik der überwiegend schwarzen Musiker und Komponisten des klassischen Jazz und frühen Swing, sowie der späteren „New-Orleans-Renaissance“: Ausdrucksstarke Musik voller Einfälle, tief verwurzelt im Blues, mit dem Quantum "Show", das gutem Jazz eigen ist. Die Band hat die Ursprünglichkeit und die Lebendigkeit dieser Musik bewahrt und für die Konzertbühne kultiviert. Auf der Basis ihrer intensiven Kenntnis der Tradition entwickelte sie ihre ganz eigene Klangformel: Den typischen "Barrelhouse-Sound" mit Trompete und zwei Holzbläsern zur klassischen Vierer-Rhythmusgruppe. Im "Barrelhouse-Beat" fließen historische Rhythmen des klassischen Jazz und des Swing mit solchen des „New Orleans Revivals“ zusammen, und gerne gibt die Band eine Prise karibischer Rhythmen und Melodien hinzu.