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  • Avishai Cohen – Vocals, Bass, Electric Bass
  • Shai Bachar  – Keyboards, Vocals
  • Marc Kakon  – Guitar, Electric Bass, Vocals
  • Karen Malka – Vocals
  • Noam David – Drums

Avishai Cohen ist nicht nur einer der besten Bassisten weltweit, sondern auch ein außergewöhnlicher Komponist und Sänger.
Jedes Jahr spielt Avishai Cohen die großen klassischen Säle und tritt als Headliner auf den wichtigsten Jazz Festivals in ganz Europa auf. Die meisten seiner Konzerte sind mit bis zu 2000 Zuschauern restlos ausverkauft, allein nach einem Clubkonzert im Ancienne Belgique verkaufte Cohen 200 CDs.
Darüber hinaus bekommt Cohen regelmäßig ausgezeichnete Konzertkritiken für seine Auftritte. Auf seinem neuen Album „1970“ beweist Cohen erneut seine künstlerische Vielseitigkeit. Zum ersten Mal auch mit E-Bass zu hören, geht er seinen Weg als Sänger und Songwriter konsequent weiter, vertraut mehr noch als zuvor auf die Wirkung seiner Stimme. Auch mit seinem phänomenalen Trio ist er weiterhin auf Tour. Wer ihn schon mal live gesehen hat, der weiß genau: Avishai Cohens Konzerte sind pure Magie!
Er kombiniert in seinem Stil Einflüsse des Nahen Ostens und der israelischen Musik mit Fusion und akustischem Jazz. Das Bassplayer Magazine listete ihn unter den 100 einflussreichsten Bassisten des 20. Jahrhunderts.

Avishai Cohen stammt aus einer musikalischen Familie. Im Alter von elf Jahren begann er mit dem Klavierspiel und fing mit 14 Jahren an, sich für den Jazz zu interessieren. Nachdem er Klavier in einer Schul-Jazzband gespielt hatte, wechselte er zum elektrischen Bass, inspiriert von der Musik von Jaco Pastorius. Mit 16 Jahren besuchte Cohen die Music & Arts High School in Jerusalem, später spielte er dann bei lokalen Auftritten in Jerusalem, bis er schließlich seinen Militärdienst ableistete. Danach wechselte Cohen das Instrument, zum akustischen Bass.
Avishai Cohen Eastern Unit in Kiew, Ukraine, 2008

Im Jahr 1992 zog er nach New York, [2] wo er sich anfangs u. a. als Möbelpacker und Bauarbeiter durchschlagen musste und sein Bassspiel meist nur in Parks oder U-Bahnen zu hören war. Er besuchte dort auch die New School for Jazz and Contemporary Music. Nach gemeinsamen Auftritten mit Größen wie Paquito D’Rivera, Joshua Redman, Wynton Marsalis oder Roy Hargrove engagierte ihn der Latinjazzpianist Danilo Pérez für seine Band, und 1996 holte ihn dann der Weltklassepianist Chick Corea in sein neu formiertes akustisches Sextett Origin. Bis 2003 gehörte Cohen zu den Bands von Chick Corea Cohen spielte außerdem u. a. mit Ravi Coltrane und Leon Parker sowie mit eigenen Formationen in kleinen Clubs. 1996 spielte er bei dem Gitarristen Kurt Rosenwinkel. 1997 erhielt er einen Plattenkontrakt und nahm ein erstes Album, Adama, für das Stretch-Label auf. Außerdem arbeitete er in dieser Zeit u. a. mit Seamus Blake, Steve Davis, Claudia Acuña, Herbie Hancock, Amos Hoffman, Bobby McFerrin und Danilo Pérez.
Nach seinem Ausscheiden aus der Corea-Band gründete er das Avishai Cohen Trio mit dem Schlagzeuger Mark Guiliana und dem israelischen Pianisten Shai Maestro. Cohen kehrte schließlich nach Israel zurück.
Mit seinem eigenen Trio mit Shai Maestro und Itamar Doari nahm er nach 2005 eine Reihe von Alben auf dem Razdaz Recordz-Label auf und trat 2008 beim Jazzfest Berlin auf. Seit dem Album Duende (2012), spielt Nitai Hershkovits am Klavier; zudem löste Ende 2013 Daniel Dor den bisherigen Schlagzeuger Mark Guiliana ab. Außerdem spielte er mit Ziv Ravitz (Images from Home, 2009). Außerhalb des Jazz arbeitete Cohen mit der Sängerin Alicia Keys und dem Israel Philharmonic Orchestra zusammen.